Geld weg?! Kommunen zwischen Sparzwang und Sondervermögen

27. Januar 2026

SPD Nürnberger Land lädt mit hochkarätigen Gästen zur Debatte über die Zukunft der kommunalen Finanzen in die Reichswaldhalle Feucht ein.

Geld weg

Einerseits legt der Bund Sondervermögen in Milliardenhöhe auf, um Deutschland zu modernisieren und die Sicherheit zu gewährleisten. Andererseits schlagen Kommunalpolitiker Alarm, weil Schwimmbäder marode sind, Straßen saniert werden müssen und die Spielräume für freiwillige Leistungen in den Gemeinden gegen Null sinken.

Unter dem Titel „Geld weg?! Kommunen zwischen Sparzwang und Sondervermögen“ lädt die SPD Nürnberger Land am 10. Februar 2026 zu einer öffentlichen Diskussionsrunde ein. Ziel der Veranstaltung ist es, das Spannungsfeld zwischen Entscheidungen des Bundes und deren Auswirkungen in den Rathäusern nachvollziehbar zu machen.

Experten gehen der Frage nach: Wie kommt das Geld des Bundes dort an, wo es am dringendsten gebraucht wird? Und welche Reformen sind nötig, damit Kommunen wieder gestalten können, statt nur zu verwalten? Diese Fragen diskutieren:

  • Michael Schrodi, MdB: Als parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium sitzt er direkt an den Schalthebeln der Bundesfinanzen und erläutert die Strategien hinter den Investitionspaketen sowie den finanzpolitischen Entscheidungen auf Bundesebene.

  • Jörg Kotzur: Der 1. Bürgermeister des Marktes Feucht vertritt die kommunale Praxis und verdeutlicht, wo der Schuh vor Ort drückt – von steigenden Baukosten bis hin zu sozialen Pflichtaufgaben.

  • David Geitner: Der Landratskandidat der SPD Nürnberger Land beleuchtet die Rolle des Landkreises als Bindeglied und zeigt auf, wie eine moderne Kreispolitik die Gemeinden entlasten kann.

Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern

„Unser Ziel ist es, Bundesinvestitionen und kommunale Realität besser zu verzahnen. Transformation muss sich vor Ort bewähren – durch die verlässliche Finanzierung zentraler Kreisaufgaben wie Büchereien, Krankenhäuser, Jugendeinrichtungen und den ÖPNV. Wie das Gelingen kann, wollen wir gemeinsam besprechen.“ erklärt David Geitner.

Die Veranstaltung soll auch Raum für Fragen aus dem Publikum bieten. Bürgerinnen und Bürger sowie kommunale Mandatsträger sind herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen und Sorgen in die Debatte einzubringen.

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