Heute fand unser traditioneller politischer Aschermittwoch im niederbayerischen Vilshofen statt. Hauptredner war in diesem Jahr unser Parteivorsitzender und Vize-Kanzler Lars Klingbeil. Weitere Reden hielten unsere Landesvorsitzenden Ronja Endres und Sebastian Roloff.
Anbei eine Auswahl von Zitaten aus den Reden:
„Vielleicht sollte Markus Söder mal eine Stunde mehr arbeiten pro Woche oder aus seiner Lifestyle-Foodblogger-Teilzeit herauskommen und bei seinem Arbeitsplatz vorbeischauen, dann erkennt ihn auch die Staatskanzlei.“
„In München baut Dieter Reiter jedes Jahr 2000 neue Wohnungen. Neben Dieter Reiter wirkt der Bernreiter wie ein Kind das mit gerade von Lego Duplo auf Lego umgestiegen ist.“
„Meine Damen, Frauen des Freistaates, wenn Hubert Aiwanger stellvertretender Ministerpräsident sein kann. Wenn ein Andi Scheuer und Jens Spahn Bundesminister sein können – dann könnt ihr auch Stadträtin, Gemeinderätin, Landrätin, Landtags-, Bundes-, Euroapaabgeordnete, Ministerin, Kanzlerin und Herrscherin über die Welt sein. Und das würde die Welt um einiges besser machen!“
„Der Markus Söder hat ja jetzt eine neue Passion entdeckt. Er ist jetzt Arbeitsforscher. Er hat sich in seinem Elfenbeinturm in München hingesetzt, hat in den Spiegel geschaut – was er ja sehr gerne und sehr oft tut – und hat messerscharf analysiert: "Die Deutschen sind zu faul!" Ja, sauber! Da legst di nida! Da stellt sich einer hin, dessen härtester Arbeitstag darin besteht, sich zwischen zwei Bierzeltbesuchen im Fond von seinem 7er BMW umzuziehen, ohne dass die Frisur verrutscht – und der erklärt der Krankenschwester, dass sie zu wenig arbeitet?
Der bayerische Ministerpräsident hat heute in Passau gesagt: ‚Die sozialistischen Klugscheißer sollen sich aus Bayern schleichen.‘ Man könnte ihm zumindest einmal sagen, dass der Freistaat Bayern von einem Sozialisten gegründet wurde.“
„Man lernt eine Menge, wenn man so eine Laudatio über Doro Bär schreibt und sich mit ihr auseinandersetzt. Zum Beispiel Doros Lebensmotto: ‚Wenn dich dein Leben nervt, streu Glitzer drauf.‘ Nicht zu verwechseln mit dem Lebensmotto von Markus Söder: „Wenn es dir nicht schmeckt, mach Ketchup drauf.“
„Wir haben über den Missbrauch im Bürgergeld viel gesprochen im Jahr 2025 und wir sind jetzt Reformen angegangen, um uns mit den Wenigen auseinanderzusetzen, die das Bürgergeld missbrauchen. Aber ich schlage Markus Söder vor, dass wir uns 2026 vor allem mit denen auseinandersetzen, die den Missbrauch am anderen Ende machen, die Steuerbetrug begehen. Und da sage ich euch als Finanzminister: Da habe ich einiges vor!“
„Als ich neu in den Bundestag kam, nahm mich Franz Müntefering beiseite und sagte, Lars, ich gebe Dir einen Satz mit und den behältst Du für Deine ganze politische Karriere: Die Grenzen in dieser Gesellschaft verlaufen nicht zwischen Jung und Alt, sondern zwischen Arm und Reich!“
„Wenn ich mich entscheiden muss als SPD-Vorsitzender zwischen Zukunftsinvestitionen und der schwarzen Null, dann sage ich: wir gehen immer den Weg in die Zukunft!“
„Der Begriff Familienunternehmen bekommt durch die AfD eine völlig neue Bedeutung.“
Mit solidarischen Grüßen Eure BayernSPD